Gemeinsam mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) gibt DECATHLON neue Klimaziele bekannt, die von nun an für die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens gelten. Die SBTi* hat die Klimaziele von DECATHLON in drei Aktionsbereichen offiziell bestätigt:

  • Reduzierung der absoluten Treibhausgasemissionen der Scopes 1 und 2** (in t CO2-eq) um 90 % bis 2026 gegenüber dem Basisjahr 2016.
  • Verringerung der Intensität der Treibhausgasemissionen der Scopes 1, 2 und 3*** (in t CO2-eq/Euro-Wertschöpfung) um 53 % im gleichen Zeitraum.
  • Integration von wissenschaftlich fundierten Zielen bis 2026 bei 90 % der Lieferanten, bezogen auf die Emissionen der gekauften Waren und Dienstleistungen. 

Bereits 2019 hatte sich der französische Sportartikelhersteller und -händler in Zusammenarbeit mit der SBTi zur Reduzierung seiner direkten Treibhausgasemissionen* und zur Unterstützung seines Zulieferernetzwerks**** verpflichtet. Grundlage war eine erste Klimabilanz, die im Jahr 2012 erstellt wurde und bei der das Unternehmen die größten CO2-Emittenten in den Bereichen Design, Produktion und Vertrieb identifiziert hatte. Um die richtigen Reduktionsziele zu setzen, die mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen des IPCC und den Zielen des Pariser Abkommens übereinstimmen, hat DECATHLON in den letzten zwei Jahren mit der Science Based Targets Initiative zusammengearbeitet. Diese Reduktionsziele werden anschließend in Roadmaps und Aktionspläne für alle Aktivitäten von DECATHLON umgesetzt, vom Produktdesign bis zum Einzelhandel.

  Emmanuel Cibla, Climate Strategy Leader bei DECATHLON, erklärt die ambitionierten Ziele des Unternehmens: „DECATHLON hat seit jeher ein starkes Bewusstsein für die Herausforderungen und die zeitliche Brisanz, die dem Klimawandel innewohnen. Wir möchten unseren Beitrag im Einklang mit den Empfehlungen der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft leisten. Die Validierung unserer Reduktionsziele über die komplette Wertschöpfungskette hinweg durch die SBTi zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns bei DECATHLON das Ziel gesetzt, unser Geschäftsmodell in einen strukturellen Einklang mit einer „kohlenstoffarmen +1,5 °C“ Welt zu bringen.“

 Marina Stassinopoulos, Leaderin für Nachhaltigkeit bei DECATHLON Deutschland, ergänzt: Wir haben uns im Einklang mit unserem globalen Engagement zum Pariser Klimaabkommen ein ambitioniertes Ziel gesetzt, um unsere CO2-Intensität in den kommenden Jahren zu verbessern. DECATHLON Deutschland möchte hierbei eine aktive Rolle einnehmen. Mit unseren Ecodesign-Produkten und Projekten wie zum Beispiel Second Use möchten wir zusammen mit allen Sportler:innen eine Zukunft gestalten, in der wir unser Geschäftsmodell an die klimatischen Herausforderungen schrittweise anpassen.”

Die globalen Klimaziele von DECATHLON für das Jahr 2026

Produktdesign: 100 % der Produkte unterliegen den Ecodesign-Richtlinien und haben eine Umweltkennzeichnung.

Vertrieb und Einzelhandel: 100 % des Stroms stammt aus erneuerbaren Energien, bei gleichzeitiger Verbesserung der Energieeffizienz in den Filialen und Lagern. In Deutschland wird bereits bei 94,75 % der Standorte Ökostrom verwendet. 

Nachhaltige Produktion: 0 Einsatz von Kohle, 100 % erneuerbare Energien und Energieeffizienzprogramme an den Standorten von Zulieferern****.

Nachhaltige Geschäftsmodelle: 30 % der Produkte im Sortiment sind reparierbar und 100 % der reparierbaren Produkte werden in DECATHLON Werkstätten oder von Kund:innen direkt repariert. 100 % der weltweiten DECATHLON Filialen haben ein Angebot an gebrauchten Sportartikeln. In Deutschland finden Kund:innen diese Produkte bereits unter “Second Use”.

Die Messlatte höher legen - im Einklang mit dem +1,5 °C-Ziel

Die Bestätigung der Ziele für 2026 durch die SBTi ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Festlegung einer langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie bei DECATHLON. Denn obwohl die Kohlenstoffintensität (t CO2-eq/Euro) des Unternehmens seit 2016 um 10 % gesunken ist, sind die absoluten Emissionen im gleichen Zeitraum aufgrund des starken Wachstums der Geschäftstätigkeit um 3 % gestiegen. DECATHLON ist bestrebt, sein Ziel einer Kohlenstoffintensität von -53 % bis 2026 zu erreichen und will daher die Entwicklung ergänzender nachhaltiger Geschäftsmodelle beschleunigen, um einen wirksamen und dauerhaften Beitrag zur globalen Kohlenstoffneutralität zu leisten.

In diesem Zusammenhang möchte DECATHLON den von der SBTi, The Business Ambition for 1.5 C° und seinen Partnern gemeinsam organisierten Climate Action Day nutzen, um seine Teilnahme an der UNFCCC-Kampagne Race to Zero und sein Engagement für einen Netto-Null-Pfad in Übereinstimmung mit dem 1,5 C°-Szenario des Weltklimarats zu bekräftigen. DECATHLON arbeitet mit vielen Interessenvertretern zusammen, um in diesen Fragen gemeinsam voranzukommen, auch als Mitglied des Fashion Pact und als Unterzeichner der Fashion Industry Charter for Climate Action, die unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen steht.

Einen Gesamtüberblick zu den Nachhaltigkeitsinitiativen von DECATHLON gibt es in der Nichtfinanziellen Erklärung des Unternehmens.

*Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat die Übereinstimmung der Scope 1- und 2-Ziele von DECATHLON mit dem globalen Ziel zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 °C bestätigt, dem ehrgeizigsten Basisszenario des IPCC, das das Erreichen der globalen Kohlenstoffneutralität bis 2050 erfordert. Hinweis: Die SBTi entwickelt derzeit eine Methodik zur Klassifizierung von Scope 3-Unternehmenszielen in Bezug auf das 1,5°C-Szenario.

**Scopes 1 und 2: Direkte Emissionen aus Betrieben, die DECATHLON gehören oder von DECATHLON kontrolliert werden, und indirekte Emissionen aus der Erzeugung von gekauftem oder erworbenem Strom, Dampf, Heizung oder Kühlung, die von DECATHLON verbraucht werden.

***Scopes 1, 2 und 3: Scope 1- und 2-Emissionen sowie andere Emissionen, die aus Quellen stammen, die sich im Besitz oder unter der Kontrolle anderer Unternehmen in der Wertschöpfungskette befinden (z.B. Einkauf von Rohstoffen, Komponenten, Produkten und Dienstleistungen, Reisen von Mitarbeiter:innen und Kund:innen, vor- und nachgelagerter Transport von Gütern, Management von Abfällen, die durch die Aktivitäten von DECATHLON entstehen, Nutzung und Ende der Lebensdauer von verkauften Produkten und Dienstleistungen, Stilllegung von Vermögensgütern und Produktionsmitteln).

****90 % der Zulieferer von DECATHLON nach Ausgaben für eingekaufte Waren und Dienstleistungen

Hinweis: Die Science Based Targets Initiative (SBTi) treibt ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen im Privatsektor voran, indem sie Unternehmen in die Lage versetzt, wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionsziele festzulegen. Die SBTi  definiert und fördert bewährte Verfahren zur Emissionsreduktion und zum Erreichen von Netto-Null-Zielen im Einklang mit der Klimawissenschaft. Die SBTi ist eine Partnerschaft zwischen dem CDP, dem UN Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Der Call to Action der SBTi gehört zu den Verpflichtungen der We Mean Business Coalition. 

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